Warum braucht es digitale Medienbildung bereits in der Kita?
- Kinder werden heutzutage im Alltag schon früh mit digitalen Medien konfrontiert, wissen aber nicht, wie sie sicher und sinnvoll damit umgehen können.
- Artikel 17 der UN-Kinderrechtskonvention garantiert Kindern den Zugang zu Medien. Mit der Allgemeinen Bemerkung Nr. 25 (2021) hat der UN-Kinderrechteausschuss noch einmal deutlich gemacht: Nicht nur einzelne Rechte, sondern alle Kinderrechte gelten auch im digitalen Raum – von Bildung und Beteiligung bis hin zu Schutz und Privatsphäre.
- Digitale Medien bieten Kindern viel Potenzial als neue Lern- und Erfahrungsräume. Sie können damit erkunden, gestalten, produzieren und sich kreativ ausprobieren.
- Medienbildung sollte bereits in der Kita beginnen, begleitet durch pädagogische Fachkräfte. So lernen Kinder digitale Medien sicher zu nutzen und diese als hilfreiche Werkzeuge einzusetzen. Denn früh erworbene Medienkompetenz schützt sie besser vor Risiken wie Datenmissbrauch, Abhängigkeit oder Desinformation.
Herausforderungen im Kita-Alltag
- Die Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte sind enorm. Sie leisten weit mehr als Betreuung. Sie gestalten Bildungsprozesse im Alltag, entwickeln gezielte Angebote, dokumentieren die Entwicklung der Kinder und führen Austausch- und Beratungsgespräche mit Eltern.
- Neue Aufgaben werden deshalb oft als Herausforderung oder zusätzliche Belastung empfunden. Fehlende Fortbildungsmöglichkeiten sowie Berührungsängste wirken außerdem lähmend im Umgang mit digitalen Geräten.
- Zusätzlich stellen strenge Datenschutzanforderungen viele Kitas vor praktische Hürden – etwa bei der Nutzung von Apps oder digitalen Tools.
Wie Phonie helfen kann
- Kinder haben ein Recht auf digitale Teilhabe. Phonie hilft Kitas dieses Recht sicher, kindgerecht und ohne zusätzlichen Aufwand für Fachkräfte zu erfüllen.
- Phonie begleitet Kinder und pädagogische Fachkräfte dabei, digitale Medien gemeinsam und sicher zu entdecken.
- Phonie ist ohne Schulung sofort einsetzbar und benötigt nur ein einziges digitales Gerät. Es liefert praxistaugliche Impulse für kreative und medienpädagogische Angebote im Kita-Alltag.
Weiterführende Empfehlungen
Wer sich vertieft mit früher Medienbildung beschäftigen möchte, findet hier ausgewählte Webseiten, Studien und Materialien:
Ran an Maus & Tablet
Eine umfangreiche Plattform mit Praxisideen für kreative Medienarbeit in der Kita, Hintergrundwissen zu Medien und Recht sowie Materialien für die Zusammenarbeit mit Eltern.
miniKIM-Studie (2023)
Die bundesweite Basisstudie zur Mediennutzung von Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren. Sie liefert aktuelle Daten zu Geräten, Nutzungshäufigkeit, Begleitung durch Eltern und digitalen Gewohnheiten.
Aufwachsen digital – SCHAU HIN!
Die Initiative SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht unterstützt Eltern beim medienkompetenten Aufwachsen ihrer Kinder. Auf der Website finden sich Infomaterialien, Tipps, Checklisten und Bestellangebote.
Handlungsempfehlungen der SWK (Kultusministerkonferenz)
Das SWK-Gutachten „Digitalisierung im Bildungssystem“ enthält Empfehlungen für die frühe Bildung, u.a. zur Verankerung digitaler Bildung in Bildungsplänen, zur Ausstattung und zur Qualifizierung von Fachkräften.
FLIMMO – Medienberatung für Eltern
Flimmo bietet verständliche, praxisnahe und aktuell bewertete Orientierungen zur Frage, welche Medieninhalte für welches Alter geeignet sind.